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Wie wählt man eine langlebige Solar-Straßenleuchte für die Straßenbeleuchtung aus?

2026-04-20 10:39:39
Wie wählt man eine langlebige Solar-Straßenleuchte für die Straßenbeleuchtung aus?

Witterungs- und Umweltbeständigkeit für langfristige Zuverlässigkeit

Eine ständige Belastung durch die Umgebung erfordert von den Ingenieuren die besten Konstruktionslösungen, um sicherzustellen, dass Solar-Straßenleuchten auch auf der Straße weiterhin leuchten. Wichtige Konstruktionsfaktoren umfassen:

IP65+ Schutzart und Beständigkeit gegen Salznebel für Küsten-, feuchte oder industrielle Gebiete

Produkte, die in Ökosystemen eingesetzt werden, die metallische Komponenten angreifen, müssen einen IP65+-Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit bieten, der gemäß dem Salznebel-Test ASTM B117 verifiziert ist. Die Organismen tragen durch Salzaerosole oder durch eine so hohe Luftfeuchtigkeit, dass Kondensation auftritt: Dadurch wird die Lebensdauer der Anlage über die übliche Frist von 24 Monaten bei Küsteneinsätzen hinaus auf einen Zeitraum von fünf Jahren verlängert.

Stoßfestigkeit nach IK08/IK09 und Windlastzertifizierung für stark befahrene oder exponierte Straßen

Vandalismusresistente Polycarbonat-Linsen mit der Schutzklasse IK08/IK09 widerstehen Stößen mit einer Energie von 5–10 Joule, vergleichbar einem Baseball, der mit 97 km/h geworfen wird; dies wird durch die Windlastzertifizierung erreicht, die strukturelle Integrität bei Böen bis zu 80 km/h gewährleistet

gehäuse aus Aluminiumlegierung 6063-T: Korrosionsbeständigkeit und thermisches Management unter allen klimatischen Bedingungen

Das stranggepresste Aluminium 6063-T bietet eine überlegene Korrosionsbeständigkeit – im Salzkorrosionstest um das Dreifache besser als Stahl – sowie eine um 20 % höhere Wärmebeständigkeit als andere Materialien

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Klimaangepasstes Design für solarbetriebene Straßenlaternen

Auswahl der Batteriechemie (LiFePO4 vs. NMC) basierend auf Temperatur-Extremen und den Anforderungen an die Zyklenfestigkeit

Derzeit eignen sich LiFePO4-Zellen am besten für Anwendungen bei extremer Kälte (−20 °C), da sie über 3.000 Zyklen lediglich 5 % ihrer Kapazität verlieren. Umgekehrt weist NMC eine um 15 % höhere Energiedichte auf; daher ist es besser für extrem heiße Klimazonen (45 °C und darüber) geeignet. Allerdings erfordert es eine 20-prozentige Übergroßdimensionierung, um 20 % der thermischen Belastung von LiFePO4 auszugleichen. Für Solarstraßenbeleuchtungsprojekte in klimatisch schwankenden Regionen minimiert der konstruktiv vorgesehene Betriebstemperaturbereich von LiFePO4 von −30 °C bis 60 °C Winter-Blackouts und gewährleistet eine Lebensdauer von acht Jahren ohne Batteriewechsel.

Pufferung der Solarmodulgröße sowie Autonomie in Abhängigkeit von Breitengrad, Einstrahlung und Jahreszeitlichkeit

Zuverlässigkeit erfordert eine breitengrad-spezifische Kalibrierung. Für Breitengrade ab 55° N müssen die Module um 30 % vergrößert und die Speicherkapazität um sieben Tage erhöht werden, um den 40-prozentigen Rückgang der solaren Einstrahlung im Winter auszugleichen. In Regionen mit Monsun muss die Steuerung 25 % mehr Kapazität bereitstellen als bei typischer Anwendung für einen 72-stündigen schwachlichtbedingten Zeitraum. Intelligente Steuerungen können mithilfe historischer Wetterdaten dynamisch die Ladevorgänge anpassen und senken in wechselhaften Klimazonen – wie beispielsweise entlang Küsten- (oder nahe Gebirgs-)Autobahnen – den Strombezug aus dem Netz um 60 %.

Straßenspezifische photometrische Leistung und Beleuchtungstechnik

Lichtstromausgabe sowie Einhaltung von Abstrahlmuster und Gleichmäßigkeit für Erschließungs-, Sammel- und Hauptverkehrsstraßen

Die Konstruktion von photometrischen Systemen und Beleuchtung muss die Art der Straße berücksichtigen. Die Straßenbeleuchtung für Wohngebiete sollte zwischen 5.000 und 7.000 Lumen sowie asymmetrische Strahlungsverteilungen vom Typ III aufweisen. Sammelstraßen sollten mehr als 10.000 Lumen und Strahlungsverteilungen vom Typ V haben, um Kreuzungen gleichmäßig auszuleuchten. Autobahnen müssen mindestens 15.000 Lumen mit Strahlungsverteilungen vom Typ III aufweisen, die schmal sind und eine geeignete Abstandshaltung der Lichtbündel gewährleisten, um das gemäß den Richtlinien der Illuminating Engineering Society (IES) geforderte Gleichmäßigkeitverhältnis von mindestens 0,4 (Lmin/Lavg) zu erreichen oder zu übertreffen. Falsch dimensionierte Leuchten können zu unbeleuchteten Bereichen führen; zudem sind übermäßig hohe Montagehöhen und unangemessene Abstände zwischen den Lichtbündeln gefährlich und verschwenden Ressourcen.

Abstand der Lichtmasten und Bewertung der IES-Datei eines realen solarbetriebenen Straßenbeleuchtungssystems

Der Abstand zwischen den Lichtmasten sollte anhand der Montagehöhe des Lichtstrahls und der erforderlichen Beleuchtungsstärke berechnet werden. Üblicherweise beträgt der Abstand das 1,5- bis 2,5-Fache der Höhe des Lichtmasts. Für Masten mit einer Montagehöhe von 8 Metern sollte der Abstand daher zwischen 12 und 20 Metern liegen. Photometrische IES-Leistungsdateien müssen stets validiert werden und zur Bewertung der Neigung und des Abschattungswinkels der Leuchten sowie von Hindernissen herangezogen werden, um die photometrische Leistung zu bewerten. Vor-Ort-Messungen sind erforderlich, um die Positionierung der Masten zu überprüfen; diese Messungen sollten positive Ergebnisse liefern, wobei die Abweichung der Beleuchtungsstärke gegenüber der geplanten Anordnung 15 % oder weniger betragen sollte. Denn eine Planung ohne ordnungsgemäß validierte Mastpositionen kann zu gefährlich ungleichmäßiger Beleuchtung führen. Um die IES-Straßenbeleuchtungsstandards einzuhalten, wird die Mindestbeleuchtungsstärke während der Zeiten mit geringstem Verkehrsaufkommen durch adaptive Dimmfunktionen erreicht, und der Abstand der Leuchten wird unter Beibehaltung der Masthöhe gewahrt.

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Schlüsselkomponenten
Batterie, Steuerung und Solarmodul-Integration

Für eine optimale Langzeit-Leistung müssen drei zentrale Komponenten – die Batterie, der Regler und das Solarmodul – harmonisch zusammenarbeiten. Lithium-Eisenphosphat-(LiFePO4-)Batterien beispielsweise bieten über 5.000 Ladezyklen, weisen bis zu 300 % längere Lebensdauer als Blei-Säure-Batterien auf und arbeiten bei Temperaturen von −20 °C bis 60 °C. Hochwertigere MPPT-Regler steigern zudem die Energieerfassung um bis zu 30 % und schützen vor Überladung, zu tiefem Entladen sowie extremen Temperaturen. Zusätzlich tragen entspiegelte monoperkristalline Module und PID-Schutz dazu bei, über einen Zeitraum von 10 Jahren eine Leistungsabgabe von >92 % aufrechtzuerhalten – vorausgesetzt, sie werden mit Batterien der richtigen Kapazität kombiniert. Für die Integration der Komponenten gelten zudem bestimmte Anforderungen: Erstens müssen die Spannungsgrenzwerte für Module und Regler innerhalb einer Toleranz von ±5 % eingehalten werden; zweitens muss die Möglichkeit zur Kommunikation und zur Echtzeitüberwachung gegeben sein, um sicherzustellen, dass Systemverluste durch die Integration nicht mehr als 15 % betragen.

Welche Vorteile bietet die Schutzart IP65+ für Solarleuchten?

Eine Schutzart IP65+ bedeutet, dass die Solarleuchten staub- und feuchtigkeitsdicht sind – eine Eigenschaft, die insbesondere in küstennahen, industriellen oder stark feuchten Umgebungen unverzichtbar ist, da Bauteile durch die Salzgehalte in der Luft beschädigt werden können.

Über welchen Schutz verfügt eine Solarstraßenleuchte mit der Schutzart IK08/IK09?

Diese Schutzarten bezeichnen die Widerstandsfähigkeit von Solarstraßenleuchten aus Polycarbonat. Das bedeutet, dass die Leuchten gegen Vandalismus sowie gegen Umwelteinwirkungen geschützt sind, wie sie beispielsweise durch den Aufprall eines Baseballs gegen eine Wand entstehen können.

Welche Vorteile bieten LiFePO4-Akkus für Solarstraßenleuchten unter extremen Wetterbedingungen?

Aufgrund ihrer hervorragenden Leistung unter extremen Wetterbedingungen und ihrer nahtlosen Integration in Solarstraßenleuchten werden LiFePO4-Akkus zunehmend zum Industriestandard. Sie behalten nach 3.000 Zyklen 95 % ihrer Kapazität bei und bieten Zuverlässigkeit auch bei achtjährigen Winter-Blackouts. Sie sind eine ausgezeichnete Wahl für die Akkuleistung unter extremen Bedingungen.

Wie wirkt sich die Größe eines Solarmoduls auf die Zuverlässigkeit der Straßenleuchte aus?

Die Dimensionierung des Solarmoduls richtet sich nach dem Breitengrad und den Umgebungsbedingungen. Bei sachgerechter Auslegung gewährleistet die Modulgröße die erforderliche Energieautonomie der Leuchten und verhindert Leistungseinbußen während der jahreszeitlichen Schwankungen.